lp2013

Bauabschnitte

Der Stichweh Leinepark entsteht über mehrere Jahre hinweg in drei großen Bauabschnitten. Einige alte Gebäude werden dafür abgerissen. Die denkmalgeschützten Bauwerke hingegen werden saniert und bekommen ihr ursprüngliches Aussehen zurück. Neue Gebäude auf den frei gewordenen Flächen setzen moderne Akzente an der Wunstorfer Straße. Eingefasst wird das Gelände von 8000 Quadratmetern Grünfläche entlang der Fösse.

Erster Bauabschnitt

Grundsteinlegung erster Bauabschnitt am 5. November 2010

Grundsteinlegung des ersten Bauabschnitts am 5. November 2010

Im November 2010 begann mit der Grundsteinlegung der Bau des ersten Abschnittes. Auf dem Gelände des alten Universitäts-Parkplatzes an der Wunstorfer Straße entstand ein mehrgeschossiges Büro- und Geschäftshaus mit Klinkerfassade und Arkadengängen. Kaum ein Jahr später zog die Polizeiinspektion West in den größeren Teil des Gebäudes ein.

Den kleineren Teil des Gebäudes belegt seit März 2012 das Fahrradgeschäft Radgeber. Dieses war bisher in der Nachbarimmobilie untergebracht, die aber dem zweiten Bauabschnitt weichen musste. Eine Physiotherapiepraxis zieht im Februar 2014 in das Obergeschoss des Seitenflügels ein.

Den Abschluss des ersten Bauabschnitts bildete das Parkdeck hinter dem Neubau. Der obere Teil mit knapp 70 Parkplätzen steht den Besuchern und Mitarbeitern des Stichweh Leineparks offen, die Parkfläche darunter wird von der Polizeiinspektion West genutzt.

Zentral gelegene Gastronomie in der „Schwanenburg“

Darauf folgte die Eröffnung der „Schwanenburg“ im Herbst 2012. Durch ihre zentrale Position innerhalb des Geländes wird sie zum kulinarischen Treffpunkt der Mitarbeiter und Besucher des Stichweh Leineparks werden. Dafür wurde ein bestehendes Ziegelsteingebäude, Teil einer früheren Bettfedernfabrik, von Grund auf saniert und den Bedürfnissen eines zeitgemäßen Gastronomiebetriebes angepasst. Die Mitarbeiter der umgebenden Firmen können sich über eine Kantine freuen, die im Erdgeschoss ihren Tagesbetrieb im Januar 2014 aufnehmen wird. Helle Veranstaltungsräume befinden sich in den beiden Stockwerken darüber. Die schöne Lage mit Blick auf die Fösse und den Park nutzt die Terrasse für sich, die auf der Rückseite der Schwanenburg Außenplätze im Sommer bietet. Der Name „Schwanenburg“ geht übrigens auf ein historisches Ausflugslokal zurück, das ganz in der Nähe stand.

Neubau und Sanierungen im zweiten und dritten Bauabschnitt

3. Bauabschnitt

Das alte Geschäftshaus an der Ecke Färberstraße/Wunstorfer Straße ist abgerissen worden, um für den zweiten Bauabschnitt Platz zu machen. Ab Herbst 2012 entstand ein weiterer Neubau, dessen Fassade auf das Nachbargebäude abgestimmt ist. Im Erdgeschoss entstehen Gewerbeflächen, in den darüber liegenden Stockwerken moderne Büroflächen. Die Obergeschosse werden bereits vom Lehrerseminar der Landesschulbehörde genutzt.

Im dritten Bauabschnitt ab September 2013 wird der Neubau nach hinten in Richtung Stichweh-Zentrale erweitert, wo weitere Gewerbe-, Büro und Praxisflächen dazukommen. Dafür wurden bestehende Altbauten abgerissen. Im Erdgeschoss zieht im Herbst 2014 auf mehr als 1700 m² ein großer Rewe Supermarkt ein, weitere kleine Ladenflächen entstehen. Die oberen Stockwerke werden insgesamt 3500 m² an Büro- und Schulungsräumen bieten. Den hinteren Bereich wird eine Zahnarztpraxis nach Fertigstellung belegen. Zurzeit befindet sich der hintere Teil des dritten Bauabschnitts im Rohbau, nachdem das alte Dialysezentrum abgerissen wurde. Eine Tiefgarage schafft weitere 60 Parkplätze für den Stichweh Leinepark.

Die denkmalgeschützte Stichweh-Zentrale in der Färberstraße hat Ende 2013 ihre historische Fassade aus den 1920ern zurückbekommen.Die alten Fenster sind nun gegen neue wärmegedämmte im typischen Bauhausstil ausgetauscht. Die Büros wurden auf heutige Bedürfnisse zugeschnitten und die Energieeffizienz verbessert. Den Umbau bezuschusst haben die Städtebauförderung, Land und Bund aufgrund der städtebaulich bedeutsamen Fassade.

Bis zum Spätsommer 2014 soll der 3. Bauabschnitt des Stichweh Leineparks abgeschlossen sein.

Erweiterung des Areals durch Zukauf der ehemaligen Universitätsgebäude

Seit Juni 2013 gibt es einen inoffiziellen vierten Bauabschnitt. Das ehemalige Gelände der Gewerbelehrerschule zwischen dem Stichweh Leinepark und dem Westschnellweg wurde aufgekauft und wird das Areal beträchtlich erweitern. 20 Millionen Euro sollen in den Gebäudekomplex investiert werden, der seit Jahren ungenutzt ist und daher zunehmend verfällt. Vor Jahren nutzte die Leibniz Universität Hannover die insgesamt 17.000 m² Fläche in mehreren Gebäuden, um Gewerbeschullehrer auszubilden, darunter ist auch ein großer Hörsaal. Geplant ist, die Gebäude zu entkernen und komplett außen wie innen zu sanieren. Im Vergleich zu einem Abriss und Neubau werden dadurch Kosten und Zeit gespart. Noch steht nicht fest, wann die Sanierung beginnt und welche Nachnutzung kommen wird.